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Mit modernen Fertigungsmethoden ist man heutzutage in der Lage, große Stückzahlen innerhalb kürzester Zeit zu fertigen. Der modernen Werkstoffprüfung war es jedoch bis heute nicht möglich, diese hohen Stückzahlen in solch kurzen Zeiteinheiten zu prüfen.
Erst die Entwicklung des eddyliner®P machte es möglich, solche extrem hohe Prüfgeschwindigkeiten zu erreichen. Bei der hier vorgestellten Anwendung kommt man bereits in Bedrängnis, die Mechanik so auszuführen, daß sie das Prüfergebnis in eine Sortierung umsetzt. Bei Kugeln ist dieses Problem von ibg gelöst worden. Das heißt, die Anwendung der PMFP bei hoher Geschwindigkeit, die mechanische Zuführung, Vereinzelung und Sortierung der Kugeln werden absolut sicher ermöglicht.
Gestellte Prüfaufgabe
Ein namhafter Hersteller von Kugeln, die Firma KGM Kugelfabrik Gebauer GmbH in Fulda prüft seit vielen Jahren mit einfrequenten Wirbelstromgeräten die
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Kugeln auf Werkstoffverwechslung. In der Vergangenheit ist es mehrfach passiert, daß falsche Kugeln mit diesem einfrequenten Prüfsystemen nicht gefunden wurden. An uns wurde nun die Aufgabe herangetragen, eine sicherere Prüfung durchzuführen. Die Randbedingungen der Prüfung waren wie folgt vorgegeben.
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- Präventive Mehrfrequenzprüfung war zwingend gefordert.
- Höchste Prüfgeschwindigkeit, mindestens 36.000 Kugeln pro Stunde.
- Absolute Prüfsicherheit gegen alle im Betrieb vorkommenen Werkstoffverwechslungen.
- Weiter Abmessungsbereich des Sortierautomaten 1,5 - 6mm Durchmesser
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Mit dem auf den nächsten Bildseiten vorgestellten Sortierautomaten eddysort®K wurden alle diese Bedingungen erfüllt.
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Prüfablauf der Kugelprüfung
Die Vereinzelung der Teile und die Zuführung zur Prüfsonde erfolgt mittels einer schräg gestellten Indexscheibe, in die Aufnahmetaschen für die einzelnen Kugeln eingearbeitet wurden. Für die unterschiedlichen Kugeldurchmesser muß lediglich die Indexscheibe ausgetauscht werden. Ein der Indexscheibe vorgelagerter Bunker schafft einen Vorrat mit ca. 250 cm⊃3; Prüfteilen. Bei Teilemangel werden aus dem Hauptbunker weitere Kugeln automatisch nachgefüllt. Die Indexscheibe wird mittels eines Gleichstrommotors mit konstanter Geschwindigkeit gedreht. Die in die Aufnahmetaschen gefallenen Kugeln bewegen sich auf ihrem Transport zur Prüfposition, die im Bunker befindlichen Kugeln so, daß eine Brückenbildung vermieden wird. Die Prüfauslösung erfolgt synchron mittels eines getakteten Schieberegisters. Über einen Näherungsschalter wird sichergestellt, daß nur bei vorhandener Kugel eine Prüfung auf Materialverwechslung und Härte ausgelöst wird.
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